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Naturpark

Steirische Eisenwurzen

Besucherlenkung

Verhalten im Natur- und Geopark

Der Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen ist ein Schutzgebiet zum Erhalt wertvoller Ökosysteme. Wenn du den Lebensraum von Tieren und Pflanzen sauber hältst, hältst du deinen eigenen Lebensraum sauber. Denn du bist Teil dieser Ökosysteme.

So gelingt ein harmonisches Miteinander:

  • Respektvoller Umgang.
    Vermeide Lärm und halte Abstand zu Wildtieren und Nutztieren.
  • Nichts mitnehmen.
    Tiere, Pflanzen, Pilze, Steine und Fossilien gehören hierher und sollen an Ort und Stelle bleiben.
  • Eigentum respektieren.
    Hütten, Wiesen, Wälder und Almen sind im Besitz von Land- und Forstwirten. Indem du dich an Schilder, Markierungen und Wege hältst, respektierst du dieses Eigentum. Durch das Schließen von Almgattern hilfst du mit, die einzigartige Kulturlandschaft zu erhalten.
  • Hunde anleinen.
    Auch Hunde stellen einen menschlichen Einfluss dar. Deshalb muss dein Vierbeiner angeleint sein.
    Markierte Wege. Markierungen entlang der Wanderwege sorgen für deine Orientierung und schützen Gebiete, die nicht betreten werden sollen.
  • Sperrgebiete berücksichtigen.
    Aufgrund von Jagd und Forstarbeiten können einzelne Gebiete vorübergehend gesperrt sein. Halte dich an Verbotsschilder und betritt diese Gebiete nicht.
  • Brandgefahr.
    Offenes Feuer kann Flächenbrände verursachen. Benutze ausschließlich vorgesehene Lagerfeuerplätze und Grilleinrichtungen.
    Forststraßen nicht befahren. Nicht öffentliche Straßen (dazu zählen auch Forststraßen) und Wege dürfen ohne schriftlicher Fahrgenehmigung nicht befahren werden.
  • Abstellen von Wohnwägen.
    Campen ist nur auf ausgewiesenen Campingplätzen erlaubt.
  • Nachtruhe einhalten.
    Nachts solltest du dich nicht in freier Natur aufhalten. Das gilt speziell für den Wald. Zum Schutz von Wildtieren und zu deinem eigenen Schutz sollten Spaziergänge und Wanderungen nicht in der Zeit zwischen der Abend- und der Morgendämmerung stattfinden.
  • Kein Müll.
    Zigarettenstummel, Taschentücher, Jausenpapier, Essensreste, Flaschen und Verpackungsmaterial dürfen nicht in der Natur entsorgt werden. Anfallender Müll muss eingepackt und in einen Abfalleimer geworfen werden.
  • Anweisungen befolgen.
    Wenn du von Mitgliedern der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht oder von Forstschutzorganen eine Aufforderung erhältst, ist dieser Folge zu leisten.

Verhaltensregeln an der Salza

FlussuferlaeuferDer Flussuferläufer ist ein seltener Vogel, der am Ufer der Salza lebt und brütet. Speziell die Schotterbänke entlang des Gebirgsflusses sind ein hochsensibler Lebensraum. Beim Besuchen des Ufers und beim Wassersport auf der Salza kannst auch du einen wertvollen Beitrag zum Erhalt dieser sehr seltenen Brutvogelart leisten. Besonders im Zeitraum zwischen Mitte April und Ende Juli ist besondere Vorsicht geboten: Eier und Jungtiere sind so gut getarnt, dass du sie sehr leicht übersehen kannst – mit fatalen Folgen.

Leiste aktiven Naturschutz und

  • halte dich an die vorgegebenen Ein- und Ausstiegsstellen für Wassersportler:innen.
  • vermeide das Betreten der Inseln und Schotterbänke.
Regionen c

Naturpark-Orte

Steirische Eisenwurzen

In die Tiefe spüren und Landschaften neu entdecken
Erleben Sie Zeugnisse traditionsreicher Geschichte rund um Wasser, Holz und Eisen, erholen Sie sich unter blühenden Streuobstwiesen und genießen Sie die Vielfalt des Lebens. Der Naturpark Steirische Eisenwurzen ist geprägt von herrlichen Wäldern, romantischen Flusstälern und idyllischen Bauernhöfen. All das verbindet und bieten die Naturparkgemeinden, wobei jede Gemeinde, jeder Ort oder auch jeder Rastplatz, jede Waldlichtung, jeder Wiesenfleck und jeder Berggipfel seine Einzigartigkeit und seine Besonderheiten aufweist.

Aus ehemals 7 Naturpark Gemeinden sind durch die steirische Gemeindefusion 4 Gemeinden entstanden: Altenmarkt bei St. Gallen, Landl, St. Gallen und Wildalpen. Informationen zu den ehemaligen Gemeinden Palfau und Gams finden Sie unter Landl. Details zu Weißenbach an der Enns lassen sich unter St. Gallen nachlesen.

Der Naturpark Steirische Eisenwurzen besteht aus vier Gemeinden:

Naturparke Steiermark

Landschaft voller Leben

Sieben Naturparke zählt die Steiermark:

  • Almenland,
  • Mürzer Oberland,
  • Pöllauer Tal,
  • Steirische Eisenwurzen,
  • Sölktäler,
  • Südsteiermark und
  • Zirbitzkogel-Grebenzen.

Sie repräsentieren charakteristische und ökologisch wertvolle Kulturlandschaften wie artenreiche Weinberge, Almen, waldreiche Teich- und Fluss-Gebiete oder Streuobst-Hügellandschaften und haben sich dem bewussten Miteinander von Mensch und Natur verpflichtet.

Die Steiermärkische Landesregierung hat sie unter besonderen Schutz gestellt und mit dem Prädikat „Naturpark“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Naturparke Steiermark und im nachstehendem Folder.
Ihr Wegbegleiter durch die sieben Steirischen Naturparke: Natur wirkt!

„10 Fragen zur Zukunft Deines Naturparks“
Um das Thema Biodiversität nachhaltig in den Naturparken zu verankern, ist es unverzichtbar, die Naturpark-Bevölkerung zu sensibilisieren und Bügerinnen und Bürger als aktive Gruppe des Partner-Netzwerks zu gewinnen.

Mit dieser Initiative zur BürgerInnen-Beteiligung können die Naturpark-Verantwortlichen nun ein Stimmungsbild zeichnen, wie die BewohnerInnen ihren Naturpark wahrnehmen, und welche Wünsche, Erwartungen und Meinungen sie zum aktuellen Geschehen in den Naturparken haben.

Details und Umfrage Ergebnisse finden sich unter:
https://www.naturparke.at/verein-naturparke-steiermark/projekte-verein-naturparke-steiermark/biodiversitaet-verwurzeln-sichtbar-machen/

Naturparke Österreich

Natur erleben – Natur begreifen

Die Österreichischen Naturparke haben ihre Chancen erkannt und wollen diese durch eine verstärkte Kooperation in einem gemeinsamen Dachverband nutzen. Daher haben sich im Herbst 1995 die bestehenden Naturparke im Verband der Naturparke Österreichs (VNÖ) zusammengeschlossen. Ziel des Verbandes ist eine qualitative Weiterentwicklung der Naturparke und die Durchführung gemeinsamer Marketingprojekte.

Die Österreichischen Naturparke sind durch folgende gemeinsame Charakteristika gekennzeichnet:

  • Zustimmung aller betroffenen Gemeinden; nur dann wird das Prädikat „Naturpark“ verliehen
  • Weitgehend freie Zugänglichkeit – Naturparke stehen allen offen
  • Geschützte Gebiete: zumindest unter Landschaftsschutz, zum Teil unter Naturschutz
  • Besondere naturräumliche Ausstattung: große Artenvielfalt und Formenreichtum
  • Freiwillige Mitarbeit: Einzelpersonen, Initiativen, Vereine engagieren sich ehrenamtlich
  • Je nach Entstehungsgeschichte unterscheiden sich die österreichischen Naturparke hinsichtlich ihrer Größe – diese reicht von 20 bis 70.000 Hektar – und ihrer personellen und finanziellen Ressourcen
  • Derzeit gibt es in Österreich 48 Naturparke

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage vom Verband der Naturparke Österreichs.

Ausflugsziele und Kultur im Naturpark

Highlights in Sachen Entspannung, Kultur, Wissen und Sport

Neben unserem UNESCO Global Geopark und unseren Naturpark-Juwelen hat die Region noch weitere Highlights in Sachen Entspannung, Kultur, Wissen und Sport zu bieten:

Badeteich Landl

Beliebt bei großen und kleinen Gästen ist der weithin bekannte Badeteich Landl. Zu Erfrischung in den heißen Sommermonaten und als entspannende Abwechslung wird der Freizeitpark gerne besucht. [...]

Burg Gallenstein

Die Burg Gallenstein stammt aus dem 13. Jahrhundert und war bis Ende des 19. Jahrhunderts Fluchtburg und Verwaltungssitz des Stiftes Admont. Die danach völlig verfallene Ruine wurde vom [...]

Festival St. Gallen

Das jährlich im August stattfindende Festival St. Gallen wurdebesteht schon seit fast 30 Jahren und zieht Künstler und Musikbegeisterte magisch an. Innovationsfreude in Verbindung mit bewusster [...]

Forstmuseum „Silvanum“

Bereits seit 1979 beherbergt der "Neue Kasten" in Großreifling das Österreichische Forstmuseum "Silvanum". Erbaut wurde das Gebäude im 18. Jh. von der Innerberger Hauptgewerkschaft als [...]

Haflingerhof Gams

Pferdestarker Urlaub im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen. Nutzen Sie die Möglichkeit und genießen Sie die Natur und Landschaft auf dem Rücken der Pferde. Das ganze Jahr über bietet der [...]

Hochseilgarten & 3D Bogensport

Beim Gasthof Eschau befindet sich für Actionliebhaber ein abwechslungsreiches Outdoor Zentrum. Der Hochseilgarten bietet eine große Vielfalt an unterschiedlichen Stationen mit verschiedenen [...]

Köhlerzentrum Hieflau mit Sonderausstellung

Durch einen begehbaren Holzkohlenmeiler in Originalgröße, durch eine Teilrekonstruktion des Ennstriftrechens, durch ein Wasserrad für den Antrieb des Holzaufzuges und das montanhistorische Museum [...]

Mountainbikeroute Wildalpen

Diese Mountainbikeroute bietet einerseits Naturgenuss mit Ausblicken zu den Hochschwabbergen, der Kräuterin sowie den Ybbstaler Alpen, andererseits sportliche Aktivität und Entspannung. Die Route [...]

Reiterhof Laussabauer

Es heißt ja immer wieder "Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde." So auch am Laussabauerhof. Der Reitbetrieb, besteht aus einer harmonischen, schönen und ausgebildeten [...]

Spitzenbachklamm

Ein eindrucksvolles Erlebnis ist die Wanderung durch die Spitzenbachklamm, die auch als „Tal der Schmetterlinge“ bekannt ist. Etwa 450 Schmetterlingsarten finden hier einen passenden Lebensraum. [...]

Streuobstgärten

Obstgärten im Ortsteil Hopfgarten in der Naturparkgemeinde Wildalpen sowie in Palfau und Gams in der Naturparkgemeinde Landl dienen zur Erhaltung alter und seltener Obstsorten (vorwiegend Apfel [...]

Themenweg „Klimafitter Wald“ in Gams

Im April 2022 wurde der NETGEN (www.netgen.or.at) Themenweg „Klimafitter Wald“ entlang der Salza auf dem Gemeindegebiet Landl, Ortsteil Gams feierlich eröffnet. Der Weg beginnt beim Kaiserbauer [...]

Transnationalpark

Hast du gewusst, dass es nur 6 Nationalparks in Österreich gibt? ... und zwei davon verbindet die TRANS NATIONALPARK! Nämlich den Nationalpark Kalkalpen in Oberösterreich und den Nationalpark [...]

Wassererlebnispark im Gesäuse

Das große Kinder-, Freizeit- und Erlebnisparadies. Der Wassererlebnispark in St. Gallen ist einzigartig in Österreich und ein Ausflugsziel für die ganze Familie, es ist kein Badesee oder [...]

Weg der unSINNE in Altenmarkt

Der Weg der Sinne ist eine gemütliche Wanderung auf der Ennsterrasse in Altenmarkt. Entlang des Weges haben Sie wunderbare Ausblicke auf die Enns und das "Kesselschloss", dem Herrenhaus in [...]

Ausflugsziele rund um den Naturpark

Wandern, Bergsteigen, Wildwasser-Abenteuer oder Kulturgenuss
Gesäuse gibt Kraft

Das Gesäuse gibt dir keine To-do Liste zum Abarbeiten: Es gibt dir eine Sammlung an Möglichkeiten, mit denen du die Kraft für Körper, Geist, Seele und Emotion wiederbekommst, die im herausfordernden Alltag so oft verloren scheint.

Streuobst

Wo erhältlich?

In unserem Verkaufsgarten:

In unserem Verkaufsgarten:

Mostkellerei VeitlbauerBichl 3, 8932 St. Gallen // www.veitlbauer.at

In regionalen Landmarktfilialen:

In regionalen Landmarktfilialen:

von Landl, St. Gallen über Admont und Aigen bis zum Plant‘s Corner in Liezen

Hofladen Grabnerhof:

Hall 225, 8911 Admont (außer Juli und August)Jeden Donnerstag von 14:00 bis 16:30 Uhr Tel.: 0664 / 404 20 37

Lass dich nicht pflanzen
von den Großen da draußen.

Manchmal ist es schwer nachzuvollziehen woher Lebensmittel oder Produkte kommen. Wir aber versüßen und verschönern dir den Alltag gleichermaßen:
Mit einem Streuobstbaum.

Streuobstbaum? So zerstreut bin ich noch nicht — richtig, aber wir sprechen hier von der Vielfalt. Durch das richtige Anpflanzen verschiedener Apfel- und Birnbäume hast du fast das ganze Jahr über Obst aus deinem eigenen Garten. Vitamine zum Anbeißen, Marmeladen zum guten Start in den Tag, Saft gegen jede Durststrecke oder veredeltes Hochprozentiges für jede Feier. Ein Streuobstgarten hilft in allen Lebenslagen und zusätzlich ist er noch der ideale Schattenspender. Er begleitet dich und deinen Garten ein Leben lang — das freut auch zum Beispiel deine Bienen, Vögel und viele mehr. Also auch noch etwas Gutes tun für die Natur…

Da muss man sich schon selbst davon überzeugen: Entdecke unsere Streuobstvielfalt, dann fällt dein Apfel nicht mehr weit vom Stamm.

Unser Obstsalat

Unser Tafelobst

Unser Tafelobst

Für den Genuss direkt vom Baum z.B. Lavanttaler Bananenapfel oder Steirischer Constantin

Unser Wirtschaftsobst

Unser Wirtschaftsobst

Eignet sich hervorragend zur Weiterverarbeitung z.B. großer Rheinischer Bohnapfel oder Gesäuseapfel

Unsere Alleskönner

Unsere Alleskönner

Einfach vom Baum weg genießen oder auch zum Weiterverarbeiten z.B.  Jakob Lebel oder Palfauer Pommeralmapfel

Unsere Mostbirnen

Unsere Mostbirnen

z.B. Luxemburger Mostbirne oder Eisenwurzenbirne

Unsere Größen

Aufgepasst! Groß werden unsere Bäume mit richtiger Pflege alle, wo die Höhe der Krone ansetzt ist jedoch verschieden. Da gibt es aber eine einfache Bauernregel:
„Will der Bauer noch auf der Wiese mit dem Traktor mähen, sollt er schon einen Hochstamm aussäen. Denn beim Busch, gibt es mit dem Traktor einen Tusch.“

Stammhöhe

Neues Altes

5 Gründe für ein klares Bekenntnis zu Streuobst & alten Obstsorten

Streuobstwiesen sind auch in der Steirischen Eisenwurzen und im Gesäuse schon „fast“ immer da gewesen. Sie prägen auch unsere Landschaft zwischen St. Gallen und Wildalpen und sind neben Wäldern, naturnahen Flüssen und Almen nicht mehr wegzudenken. Uns als Naturpark sind derzeit über 150 Apfelsorten und über 35 Birnensorten bekannt. Eine Vielfalt die wir mit euch gemeinsam auch für zukünftige Generationen erhalten möchten.

Warum? Unsere 5 Gründe:

  1. Der Geschmack
    Hier findet sich bereits die Streuobstvielfalt zum Genießen: Ein mehr oder weniger harmonisches Zusammenspiel aus Zucker, Säure und Gerbstoffen ermöglich eine Vielzahl an Nutzungen. Tafelobst, Strudel, Most, Schnaps und vieles mehr.
  2. Biodiversität & Landschaftsbild
    Streuobstwiesen gelten als die artenreichsten Lebensräume unserer Kulturlandschaft. Bis zu 5.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten tummeln sich hier. Über Jahrhunderte versorgten sie unsere Vorfahren – ohne synthetischen Pflanzenschutz und Dünger – mit den Früchten aus dem Garten Eden.
  3. Unsere Gesundheit
    Kinder wachsen in einer sterilen Umgebung auf, die Anzahl der Allergien nimmt drastisch zu. Der klinisch saubere Apfel passt in dieses Gesamtbild. Wo sind die Zeiten, als man den Gravensteiner im Garten vom Boden aufsammelte und einfach abgebissen hat. Streuobst ist gesund, weil voll von hunderten Vitalstoffen und weil es vollreif gegessen wird.
  4. Klimawandel & Regionalität
    In Zeiten des Klimawandels ist eine regionale Selbstversorgung mit kurzen Transportwegen das Gebot der Stunde. Zudem können nur durch die robusten Eigenschaften der „alten Sorten“ neue, an den Klimawandel angepasste Sorten, gezüchtet werden.
  5. Fairness
    LandwirtInnen stellen heute berechtigt die Frage, warum sie sich angesichts von Niedrigstpreisen überhaupt noch mit Streuobst befassen sollen. „Sammeln Sie doch selbst einmal 1.000 Kilo auf, um dann 40 Euro zu bekommen“ ist der legitime Vorwurf. Diese Fairness wollen wir in gewissen Rahmen wieder verbessern – mit unseren Partnern vor Ort. Was wir anbieten steht gleich auf der nächsten Seite.

Text von Mag. Alois Wilfing, OIKOS im Auftrag von Naturparke Steiermark

Frühjahr und Herbst

Unsere Profis für Obstbaumschnitt:

  • Norbert Haase: 0676/3086165
  • Rainer Tramberger: 0664/3566772

Für den Herbst

Lohnpressen, Obstkauf, Obstbaumverkauf und vieles mehr:

  • Der Genussmosthof Veitlbauer ist unser regionaler Gesäuse Partner in Sachen Streuobst. Für dein Obst gibt es hier einen fairen Preis: 0,30 € pro kg.
  • Kontakt: Genussmosthof Veitlbauer
    Susanne & Christian Weissensteiner
    A-8932 St. Gallen, Bichl 3
    0664/3508831

Spätsommer und Herbst

Schon immer neugierig gewesen, welche Sorten in deinem Obstgarten stehen? Wir sind regelmäßig mit Pommologen (so heißen die „Obstbestimmungskundler“) unterwegs um regionale Sorten zu bestimmen. So konnten wir neue „alte“ Streuobstsorten wiederentdecken und für die Zukunft erhalten: Eisenwurzenbirne, Gesäuseapfel oder beispielsweise Salzataler Raftingapfel.

Neugierig geworden? Einfach melden im Naturparkbüro.

Das ganze Jahr

Wir, der Natur- und Geopark veranstalten das ganze Jahr über Veranstaltungen rund um Streuobst: Schnittkurse, Bestimmungskurse, Pflegetage, und vieles mehr. Zum Eintauchen in die Streuobstwelt gibt es Sortengärten in den Gemeinden Wildalpen und Landl sowie beim Veitlbauer.

Streuobst-Sortengarten

in Wildalpen, Gams und Palfau

Obstgärten im Ortsteil Hopfgarten in der Naturparkgemeinde Wildalpen sowie in den Ortsteilen Palfau und Gams der Naturparkgemeinde Landl dienen zur Erhaltung alter und seltener Obstsorten (vorwiegend Apfel und Birnen) aus Streuobstbeständen des Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen. Der Naturpark hat sich in Zusammenarbeit mit den Österr. Bundesforsten AG, Forstbetrieb Steiermark, zum Ziel gesetzt in Wildalpen und Landl die unterschiedlichen Sorten in diesem sogenannten Generhaltungsgarten für zukünftige Generationen zu erhalten. Weiterführende Informationen zu den Sorten finden Sie vor Ort. Die frei zugänglichen Obstgärten sind auch ideal bei einem Spaziergang  erreichbar. Augen auf – überall kann man entlang des Weges Streuobstwiesen entdecken.

Streuobstwiese Thomas Sattler
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Naturjuwele

Spezielle Lebensräume, Einzelschöpfungen der Natur- und kulturhistorische Besonderheiten

Naturjuwele sind besondere Plätze und Schätze in der Steirischen Eisenwurzen, welche sich vor allem durch ihre Einzigartigkeit und landschaftliche Schönheit herauskristallisieren. Einige sind in unserem UNESCO Global Geopark zu finden, andere Juwele wiederum lassen sich nur bei einer Wanderung und beim Verweilen in der Natur erkunden.

Mühlbach

Der Mühlbach wurde 2006 wegen seines natürlichen Verlaufes zum Naturdenkmal erklärt. Großes Geröll bringt der Bach aus den Gesäusebergen mit. Neben den Schotterinseln sind vor allem der [...]

NothKlamm GeoDorf Gams

Durch die 1,5 km lange NothKlamm im GeoDorf Gams führen zwei Wege: Ein Steg in Bachnähe und ein Karrenweg in Hanglage. Beide ermöglichen ein Entdecken des schluchtwaldartigen Buchenwaldes mit [...]

Wasserlochklamm Palfau

Von der Wasserlochschenke führt der Weg mit einer Hängebrücke über die Salza. Weiter geht es über zahlreiche Leitern und Stege bis knapp unters Wasserloch - dabei überwinden wir 300 [...]

Unsere Naturpark-Schulen

MS Weißenbach/Enns, VS St. Gallen, VS Altenmarkt bei St. Gallen
sowie VS Gams, VS Landl und VS Wildalpen

Seit 2007 vergibt der Verband der Österreichischen Naturparke das Prädikat „Österreichische Naturpark-Schule“ an Schulen innerhalb von Naturparken. Ziel der Naturpark-Schulen ist eine angepasste Vermittlung von Wissen und Erkenntnissen für verschiedene Altersgruppen in den Bereichen Qualität der Natur- und Kulturlandschaftsschutzarbeit, Bewusstseinsbildung, Kreislaufwirtschaft “Aus der Region für die Region”, Erneuerbare Energien und Erlebnis- und Naturpädagogik. Im Naturpark Steirische Eisenwurzen tragen die Volksschulen Altenmarkt, St.Gallen, Gams, Landl und Wildalpen sowie die Mittelschule Weißenbach/Enns dieses Prädikat.

Diese Schulen stehen somit in einer engen Kooperation mit dem Natur- und Geopark. Das Naturbewusstsein der SchülerInnen wird gefördert und Naturparkideen sowie der Umweltschutz werden im Lehrplan berücksichtigt.

Weitere Informationen zu den Naturparkschulen:

Unsere Naturpark Beherberger

Gasthof Schnabl

Perfekt für Aktivurlauber und Erholungssuchende. Die Lage am Erbsattel ist ein Top-Ausgangspunkt für Berg- und Raftingtouren. Erstklassige Küche mit regionalen Produkten, uriges Ambiente und [...]

Gasthof Stiegenwirt

Outdoor-Aktiv- und Wohlfühlurlaub in Einem. Hier findet man Spaß und Abenteuer gepaart mit Ruhe und Entspannung in der Natur.

Hotel Schloss Kassegg

In einem 135 Jahre alten, romantischen ehemaligen Jagdschloss inmitten des Natur- und Geoparks findet sich immer ein Platz zum Wohlfühlen, Entspannen und Genießen. „Abstand vom Alltag – der Natur [...]

Rafting Camp Palfau

Idyllisch und ruhig liegt das 500 Jahre alte, rundum renovierte Feriengut Moarhof inmitten des Natur- und Geoparks Steirische Eisenwurzen. Das Rafting Camp Palfau – das erste seiner Art in Europa [...]

Rinntaverne

Zwei urige, gemütliche Ferienwohnungen bietet der Bauernhof Rinntaverne. Die Tiere sind – auch an den kreativen Namen erkennbar- ein wichtiger Bestandteil des Lebens in der Rinntaverne.

Flora & Fauna

Natur so schön und vielfältig wie kaum woanders

Wiesen und Weiden in den Tälern

Eine gepflegte Kulturlandschaft und idyllische Ortschaften sind charakteristisch für die Talbereiche. Hier findet man überwiegend Wiesen mit Weiden und Streuobstwiesen sowie an ungünstigen Standorten Wälder, welche für die landwirtschaftliche Nutzung eher ungeeignet sind. Aufgrund der naturräumlichen und klimatischen Verhältnisse ist das wesentliche Standbein der landwirtschaftlichen Betriebe die Grünlandwirtschaft mit Milchwirtschaft, Kälberaufzucht und Waldbewirtschaftung. Es sind auch noch Reste von Aulandschaften und Mooren vorhanden.

Herrliche Wälder

Ein wesentlicher Bestandteil des Naturparks ist der Wald. Fichtenwälder, Fichten-Tannenwälder und Fichten-Tannen-Buchenwälder sind die dominierenden Waldgesellschaften. Im Frühjahr leuchten auf den ausgeaperten Waldhängen die Schneerosen, zu denen sich bald der Seidelbast, verschiedene Hahnenfußarten, Huflattich, Leberblümchen und die Buschwindröschen gesellen. Faszinierend ist die Ursprünglichkeit und Natürlichkeit der Schluchtwälder. Besonders hervorzuheben ist das Vorkommen von Kiefernwäldern (z.B. Spitzenbachklamm oder in der Palfauer Wasserlochklamm). Sie bildeten im Präboreal die beherrschende Waldgesellschaft in der Region und gelten heute als Reliktstandorte.

Idyllische Almen

Die Almen im Naturpark bieten wunderbare Ausflugsziele für Wanderer und sind ein Teil der bergbäuerlichen Kulturlandschaft. Historisch gesehen nahm die Almwirtschaft einmal große Ausmaße an. Neben den heute noch bestoßenen Niederalmen existierten auch Hochalmen, deren Weiderechte aus forst- und jagdwirtschaftlichen Gründen abgelöst wurden. Trotzdem werden immer noch sehr viele Almen im Naturpark für die Beweidung genützt. Besonders typisch für die Almflächen sind Bürstlingsrasen, Weißer Germer, Almampfer, Arnika, Blauer Eisenhut und Silberdistel.

Fels- und Schuttflora

In der alpinen Region des Naturparks ist der Naturraum besonders reichhaltig differenziert. Felsspaltenvegetation, Schuttfluren, alpine Matten und Zwergstrauchgesellschaften mit Latschenfeldern wechseln sich ab. Die Aurikel oder der Petergstamm (Primula auricula) ist eine typische Pflanze in den Kalk- Felsspalten. Die goldgelben Blüten sind je nach Höhenlage von April bis Juli anzutreffen. Die Aurikel gehört zu den Primelgewächsen und ist auch als alte Heilpflanze gegen Husten und Lungengeschwüre bekannt.

Endemiten

Eine Besonderheit der Nordöstlichen Kalkalpen ist der hohe Anteil an Endemiten, das sind Pflanzen, die auf der Welt nur in einer Region vorkommen. Einer dieser Endemiten ist die Anemonen Schmuckblume (Callianthehemum anemonioides). Wer die Anemonen-Schmuckblume sehen will, muss im zeitigen Frühjahr unterwegs sein. Sie blüht bevor noch die Blätter voll entwickelt sind und bevorzugt sickerfrische, steinige Rasen, Geröllfluren an bachnahen Unterhängen und lichte Wälder. Auf einer Wanderung durch die Spitzenbachklamm kann man sie entdecken.

Orchideen

Naturliebhaber sind begeistert von den seltenen Orchideen im Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen. Diese hoch entwickelten, sensiblen Pflanzen üben seit jeher durch ihre außergewöhnlichen Erscheinungsformen auf uns Menschen einen besonderen Reiz aus. Bitte alle Orchideen im Naturpark nur bewundern und fotographisch festhalten. Sie sind geschützt und dürfen ihrem Wuchsort nicht entnommen werden.

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